Angstpatient?

Die moderne Zahnmedizin bietet heutzutage Behandlungen weitab von angsterfüllten Vorstellungen.

Anscheinend ist das Thema Angst beim Zahnarzt in unserer Gesellschaft noch immer tabuisiert und das, obwohl nach Umfragen ein Großteil der Bevölkerung unter Angstzuständen leidet. Was aber wenn diese Angst so groß ist, daß man sich jahrelang nicht der Tatsache der Missstände stellt und erst, wenn erhebliche Beschwerden vorherrschen, reagiert oder reagieren muss?

Die Erfahrung zeigt, dass der "Wiedereinstieg" in aller Regel gar nicht so schlimm ist, wie man es sich vorgestellt hat. Moderne Zahnmedizin ermöglicht heutzutage Behandlungssituationen, die weit ab von den vorgestellten Szenarien liegen. Zudem sollte die Angst auch differenziert werden, denn häufig ist es nur Scham, die verhindert, dass dieser Schritt getätigt wird.

Wir arbeiten in einem 3 Stufenkonzept, um Ihnen die Angst vor der Zahnbehandlung für immer nehmen zu können.

1. Beratungstermin:

Hier werden alle relevanten Untersuchungen durchgeführt und die Diagnose gestellt. Anschließend werden die Behandlungsoptionen mit Ihnen durchgesprochen und nach Diskussion und Einbeziehen von Vorlieben Ihrerseits ein Therapieplan erstellt. Hierbei stellen wir Ihnen auch alle heutzutage bestehenden Möglichkeiten vor. Von der deutlich schmerzreduzierten chipgesteuerten Anästhesie bis hin zur Narkosebehandlung.

Ganz wichtig: In dieser ersten Sitzung wird nicht therapiert! Erst nachdem Sie die Information nochmals "überschlafen" haben, sind Sie und wir uns sicher, dass die Behandlung erfolgen kann und wir Sie nicht nur überrascht haben. Auch wenn akute Beschwerden vorliegen. Wir versprechen Ihnen, dass Sie zeitnah einen Termin erhalten. Wenn es sein soll direkt am nächsten Tag.

2. Notfallbehandlung:

Sollten massive Beschwerden den Auslöser für Ihr Kommen darstellen, werden diese natürlich in der ersten Sitzung soweit behandelt, daß Sie anschließend wieder klar denken können. Sollten starke Entzündungen vorliegen, werden wir zuerst versuchen, diese über Medikamente einzudämmen, so dass die Behandlung für Sie durchführbar wird. Wir werden und können Ihnen absolute Schmerzfreiheit in diesem Stadium nicht vorhersagen, wir können Sie aber realisitisch auf die Schmerzqualität vorbereiten, denn es gibt genügend Schmerzsituationen, die Sie in Ihrem Leben schon gut gemeistert haben ( z.B. das Zwicken mit Fingernägel in die Haut zwischen Daumen und Zweigefinger - dies stellt ein kalkulierbarer Schmerz in Qualität des Einstichs der Spritze dar). Wenn Sie wissen, wie stark und vorallem wie lange Sie den Schmerz ertragen müssen, sinkt die Angst schon allein aus dieser Kalkulierbarkeit.

3. systematische Therapie:

Anschließend wird das gesamte Gebiss in ein Stadium gebracht, dass, entsprechende häusliche Pflege und professionelle Betreuung vorrausgesetzt, ein derartiger Zustand nie wieder eintreten wird und Sie somit die Angst vor einer Zahnbehandlung ein für alle Mal vergessen können.




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