Chirurgische Kronenverlängerung

Chirurgische Kronenverlängerung bei einer Gummysmile Situation. Die Zähne waren aufgrund starker Abrasionen in eine ungünstiges Längen/Breitenverhältnis gekommen. Wegen des deutlich sichtbaren Zahnfleischbereiches beim Lächeln, dem Ergebnis der Funktionsanalyse, der Tatsache, der sehr breiten befestigten Gingiva und natürlich dem Wunsch der Patientin eine optisch ästhetische Verbesserung zu erreichen entschienden wir in diesem Falle eine chirurgische Kronenverlängerung durchzuführen. Zeitgleich wurde die Wurzelfüllung an Zahn 21 revidiert, intern gebleicht und mit einem keramischen Stiftaufbau versorgt.

...und noch ein strahlendes Lächeln

Ausgangssituation

Die Patientin kam mit multiplen alten Restaurationen, einer Diskrepanz zwischen zentrischer und habitueller Okklusion sowie dem Wunsche einer ästhetisch funktionellen Rehabilitation. Da sie selbst Zahntechnikerin ist war der Anspruch an das optische Ergebnis eine Herausforderung. Im Speziellen sollte auch die Situation des sichtbaren Zahnfleisches durch eine chirurgische Kronenverlängerung harmonisiert werden, so daß Restaurationen in einer optimalen Längen-Breiten-Relation integriert werden können.

Langzeitprovisorisches Zwischenergebnis

Die Patientin war sich in Ihrer Entscheidung alle Zähne sanieren, zeitgleich die Bisslageänderung durchzuführen zu lassen, aufgrund des Umfangs nicht schlüssig, so dass wir hier den Weg einer langzeitprovisorischen Zwischenversorgung mit aus Kunststoff laborgefertigten Provisorien im Seitenzahnbereich und individuell aufgeschichteten Frontzahnrestaurationen im Sinne gebondeter Füllungen gingen. So hat die Patientin die Möglichkeit die neue Verzahnung bezüglich Ihrer Kiefergelenke zu testenund außerdem einen Vorgeschmack über die optische Veränderung zu bekommen. Die Frontzahnsituation wird in der endgültigen Variante noch ein klein wenig verändert - die sagitale Stufe wird noch reduziert, so daß die Incisalkante bei F-Lauten besser plaziert ist - das hier im Mockup nicht möglich war, da die Patientin keinerlei Abschliff im Schneidekantenbereich für dieses Verfahren duldete.

Nach Fertigstellung war die Patientin mehr als positiv überrascht über die ästhetischen Auswirkungen dieser Zahnformveränderung.

Engergebnis

Die langzeitprovisorische Zwischenversorgung mußte auf Grund des deutlich besseren Ergebnisses gar nicht so lange integriert bleiben und der Wunsch nach Fertigstellung war groß. Die Patientin liebt dieses Ergebnis und wundert sich warum sie so lange gezögert hatte.

ZT Dieter Böhler

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